Das Problem beim Verschenken ist nicht die Auswahl, sondern die fehlende Rückmeldung: Man weiß weder, was der Beschenkte gewohnt ist, noch ob er überhaupt lagern kann.
Kurz gefasst
- Sicherste Wahl
- Sampler mittlerer Stärke
- Format
- Robusto oder Corona, 45–60 Minuten
- Mitgeben
- Zwei-Wege-Pack im Behälter
- Vermeiden
- sehr kräftige Blends, sehr lange Formate
Warum ein Sampler die sichere Wahl ist
Ein Sampler enthält mehrere Zigarren verschiedener Herkunft in vergleichbarer Stärke. Damit trifft man keine Entscheidung über den Geschmack des Beschenkten, sondern gibt ihm die Möglichkeit, sie selbst zu treffen.
Eine einzelne teure Zigarre kann das nicht leisten: Trifft sie den Geschmack nicht, war es ein Abend, und mehr passiert nicht. Fünf verschiedene treffen mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens einmal.
Stärke und Format vorsichtig wählen
Bei Unsicherheit liegt man mit mittlerer Stärke und einem Format zwischen fünfundvierzig und sechzig Minuten fast immer richtig.
- Mittlere Stärke: kräftig genug für Erfahrene, verträglich für Gelegenheitsraucher.
- Robusto oder Corona — beide passen in ein normales Zeitfenster.
- Keine sehr kräftigen Blends mit hohem Ligero-Anteil ohne Vorwissen.
- Keine Doble Corona: neunzig Minuten sind ein Termin, kein Geschenk.
- Aromatisierte Zigarren nur, wenn ausdrücklich bekannt ist, dass sie gemocht werden.
Zustand schlägt Preis
Eine gut gelagerte Zigarre im mittleren Preisbereich ist ein besseres Geschenk als eine teure, die drei Wochen trocken im Regal lag. Das Deckblatt darf keine Risse haben, die Zigarre soll auf leichten Druck nachgeben und nicht knistern.
Wer verschickt oder transportiert, legt ein Zwei-Wege-Pack dazu und verpackt so, dass nichts drückt. Druckstellen im Deckblatt sieht man beim Auspacken sofort, und sie lassen sich nicht mehr beheben.
Was man dazulegen kann
Ein Cutter und ein Feuerzeug machen aus einer Zigarre ein vollständiges Geschenk, gerade für jemanden, der noch keines von beidem besitzt. Ein Aschenbecher mit ausreichend breiter Ablagerinne ist die dritte Ergänzung, an die selten jemand denkt.
Häufige Fragen
Welche Zigarre schenkt man jemandem, dessen Geschmack man nicht kennt?
Ein Sampler mit mehreren Herkünften in mittlerer Stärke ist die verlässlichste Wahl, weil er den Beschenkten nicht auf eine Marke festlegt. Ein Format zwischen fünfundvierzig und sechzig Minuten passt zudem in fast jede Gelegenheit.
Wie transportiert man Zigarren als Geschenk?
In einem festen Behälter mit einem Zwei-Wege-Pack, sodass nichts drückt und die Feuchte stabil bleibt. Lose in einer Verpackung transportierte Zigarren kommen häufig mit Druckstellen oder rissigem Deckblatt an.
Gibt es eine Altersgrenze beim Verschenken?
Ja, Tabakwaren dürfen ausschließlich an Personen ab achtzehn Jahren abgegeben werden. Das gilt auch für Geschenke, und im Versand wird das Alter sowohl bei der Bestellung als auch bei der Zustellung geprüft.